Zero Waste Zahnpflege

Veröffentlicht am Autor Luise28 Kommentare

Schaut man sich in einem durchschnittlichen deutschen Badezimmer um, wird man wahrscheinlich ausschließlich Zahnpflegeprodukte finden, die aus Plastik bestehen oder in Plastik verpackt sind, ob das nun die Zahnbürste, Zahnseide oder das Mundwasser ist. Im Fall von Zahnpasta ist es sogar besonders schlimm. Gerade die Sorten, die die Zähne weißer machen sollen, enthalten oft winzig kleine Plastikpartikelchen, die die Zähne heller schmirgeln sollen. Nach getaner Arbeit landen diese Partikelchen, auch bekannt als Mikroplastik in unseren Abflüssen und letztendlich in unseren Meeren.

Da dieses Problem immer mehr in die Öffentlichkeit rückt, sind in den letzten Jahren immer mehr plastikfreie Alternativen für die Zahnpflege auf den Markt gekommen. Diese möchten wir euch in diesem Beitrag, zusammen mit einigen Rezepten zum Selbermachen, vorstellen.

 

Zahnbürsten

Plastikfreie Zahnbürsten findet man in der Regel aus drei verschiedenen Materialien: Bambus, Holz oder Miswak. Die Bambuszahnbürsten haben in der Regel leider trotzdem Borsten aus Nylon, sind also nicht komplett plastikfrei. Es gibt auch Modelle mit Borsten aus Bambusviskose, die zwar eine bessere biologische Abbaubarkeit haben sollen, für deren Herstellung aber auch viele verschiedene chemische Zusätze benötigt werden. Die Zahnbürsten aus heimischen Holz haben in der Regel Köpfe aus Schweineborsten und sind damit komplett biologisch abbaubar aber nicht vegan. Der Miswak-Zweig stammt vor allem aus dem Nahen Osten und ist auch komplett kompostierbar.

Die Frage, welche Art von Zahnbürste die nachhaltigste ist, lässt sich schwer beantworten. Bisher haben wir leider noch keine gefunden, die sowohl zu 100% biologisch abbaubar ist, aus regionalen Rohstoffen besteht und dann auch noch vegan ist. Alle vorgestellten Alternativen sind auf jeden Fall besser, als eine Zahnbürste, die komplett aus Plastik besteht.

 

(Foto: Hydrophil)

 

Die Zahnbürsten des Hamburger Unternehmens Hydrophil sind wahrscheinlich die bekanntesten Bambuszahnbürsten, die es zur Zeit bei uns zu kaufen gibt. Der Stiel besteht aus chinesischem Bambus, die Borsten aus Bio-Nylon auf Rizinusöl-Basis. Die Zahnbürste wird in verschiedenen Härtegeraden, Farben und auch als Kinderversion angeboten. Die Standardbürste kostet 3,90 Euro und kann entweder über den Onlineshop von Hydrophil oder in vielen Unverpacktläden gekauft werden. In Hamburg findet man sie im Stückgut, im Twelve Monkeys, bei Manufactum und mittlerweile auch bei der Drogeriekette Budnikowsky. Hydrophil spendet übrigens 10 Prozent seiner Gewinne an Viva con Agua.

 

(Foto: ecobamboo)

 

ecobamboo-Zahnbürsten werden von einem polnischen Händler vertrieben. Auch hier besteht der Griff aus Bambus, genauer gesagt aus Moso-Bambus, der nach Herstellerangaben nicht von Pandas gefressen wird. Die Borsten bestehen aus Nylon4 – ein Bio-Kunststoff, der komplett biologisch abbaubar ist. Hier ist allerdings das Problem, dass Nylon4 bis zu 1,5 Jahre braucht, bis es komplett zerfällt, was für öffentliche Kompostierungsanlagen aber auch für den heimischen Kompost alles andere als optimal ist. Die Zahnbürsten gibt es in verschiedenen Härtegraden und als Kinderversion. Die Standardbürste kostet 3,50 Euro. Bisher haben wir die ecobamboo nur online gefunden.

 

 

(Foto: SIDCO)

 

SIDCO ist ein süddeutsches Unternehmen, das neben vielen anderen Haushaltsartikeln auch Bambuszahnbürsten anbietet. Die Borsten bestehen je nach Modell auch aus Bio-Kunststoff wie bei ecobamboo oder aus Bambusviskose. Bambusviskose kann zwar auch biologisch abgebaut werden, bei der Herstellung wird der Bambus allerdings mit einer Vielzahl von Chemikalien versetzt. Die Zahnbürsten gibt es in verschiedenen Farben und auch als Kindervariante, aber nur in einem Härtegrad. Die Standardbürste kostet 4,90 Euro und kann online erworben werden.

 

(Foto: Nordics)

 

Auch die Zahnbürsten des bulgarischen Unternehmens nordics bestehen aus Moso-Bambus. Die Borsten bestehen aus recyceltem Nylon und sind somit biologisch nicht abbaubar. Die Zahnbürste gibt es in verschiedenen Farben und als Kindervariante. In der Ausführung in schwarz ist den Borsten noch Binchotan Aktivkohle zugesetzt, was zu einer Aufhellung der Zähne führen soll. Die Standardbürste kostet 5,20 Euro und kann online bezogen werden.

 

(Foto: Redecker)

 

Die Zahnbürste von Redecker ist die einzige hier vorgestellte, die aus regionalen Materialien besteht und auch in Deutschland gefertigt wird. Gleichzeitig ist sie aber auch die einzige, die nicht vegan ist. Der Griff besteht aus Buchenholz, der Kopf aus Schweineborsten, somit ist diese Zahnbürste zu 100% biologisch abbaubar und zum kompostieren gut geeignet. Es gibt sie in einer Erwachsenen- und einer Kinderversion, die online erworben werden können. Die Erwachsenenvariante kostet 6,60 Euro.

 

(Foto: SWAK)

 

Als Miswak bezeichnet man einen Zweig des Zahnbürstenbaumes (ja, der heißt wirklich so), der hauptsächlich in Afrika, dem Nahen Osten und Indien wächst. Der Miswak-Zweig wird schon seit über 2.000 Jahren zur Zahnpflege verwendet. Dafür eignet er sich besonders gut, da Miswak von Natur aus Fluoride enthält, die heutzutage vielen Zahnpasten künstlich zugesetzt werden. Zur Anwendung entfernt man vom Ende des Zweiges einen Teil der Rinde und kaut die Wurzel weich, bis eine Art Pinsel entsteht, mit dem man sich dann die Zähne putzt. Auf Grund der Inhaltststoffe von Miswak ist es nicht notwendig, zusätzlich Zahnpasta zu benutzen. Man kann den Zweig immer wieder kürzen, so dass man immer eine frische „Zahnbürste“ hat. Leider sind alle hier erhältlichen Miswak-Zweige, die wir bisher gesehen haben, einzeln in Plastik verschweißt. Ein Zweig kostet etwa 2 Euro und kann in verschiedenen Onlineshops gekauft werden.

(Foto: SWAK)

 

Die SWAK ist eine Variante des Miswak-Zweigs. Der Griff besteht aus Bio-Kunststoff, der Kopf aus einem Stück Miswak-Wurzel. Das Wurzelstück kann einzeln nachgekauft und ausgewechselt werden, so dass man den Griff sehr lange nutzen kann. Dies ist besonders positiv, da Bio-Kunststoff im Verhältnis zu anderen organischen Abfällen sehr lange zum verrotten braucht und sich somit schlecht mit normalen Kompostieranlagen verträgt. Die SWAK ist entsprechend teuer, eine Zahnbürste kostet um die 11 Euro, eine Packung mit drei Wechselköpfen etwa 9 Euro. In Hamburg haben wir sie bei Manufactum gesehen, sonst bekommt man sie auch online.

 

Zahnpasta

Auch was Zahnpasta angeht, hat man in einer normalen Drogerie meist wenig Glück, eine plastikfreie Variante zu finden. Das beste, was man dort noch bekommen kann, ist Zahnpasta in einer Metalltube (z.B. von Weleda), die aber auf Grund des Verschlusses auch nicht ganz ohne Plastik auskommt. Als Alternative kommen mehrere Möglichkeiten in Frage: man stellt Zahnpasta selber her oder steigt auf feste Zahnpastaoptionen wie Zahnputztabletten oder Zahnputzpulver um.

 

(Foto: Trashless Society)

 

Ein Basis-Rezept für selbstgemachte Zahnpasta besteht vor allem aus Kokosöl und Natron. Je nach Geschmack kann man einige Tropfen ätherisches Öl (z.B. Pfefferminze) und etwas Xylit hinzugeben. Xylit ist ein natürliches Süßungsmittel, das zudem karieshemmende Eigenschaften besitzt. Da die selbstgemachte Zahnpasta durch das Natron sehr salzig schmeckt, kann man dies gut damit ausgleichen. Diese Zahnpasta enthält kein Fluorid. Über die tatsächliche Notwendigkeit von Fluorid wird viel gestritten. Wir denken, dass sich zu diesem Thema jeder seine eigene Meinung bilden muss. Informieren kann man sich beim Zahnarzt oder im Internet.

Zahnpasta in fester Form gibt es in verschiedenen Formen – als Tabletten, als Pulver oder sogar „am Stiel“. Zahnputztabletten gibt es oft mit oder ohne Fluorid versetzt. Man zerkaut diese einfach und putzt sich dann wie gewohnt die Zähne. Das schäumt zwar weniger als herkömmliche Zahnpasta, geschmacklich kommt es dem aber recht nah. Die Tabletten gibt es in vielen Unverpackt-Läden oder online für etwa 12 Euro pro 100 Gramm zu kaufen. Für die Verwendung von Zahnputzpulver wird die Zahnbürste angefeuchtet und in das Pulver gedrückt. Mit dem hängengebliebenen Pulver putzt man sich ganz normal die Zähne. Zahnputzpulver wird in einigen Reformhäusern und Bioläden in Papier verpackt angeboten.

 

(Foto: Trashless Society)

 

Die französische Kosmetikmarke Lamazuna bietet feste Zahnpasta am Stiel an, die nur in Pappe verpackt ist. Man reibt die feuchte Zahnbürste an dem Zahnpastastück und putzt sich dann auch wie gewohnt die Zähne. Käuflich erwerben kann man diese feste Zahnpasta online oder in einigen Unverpackt-Läden (in Hamburg z.B. im Stückgut) für 9,90 €.

 

Mon 1er dentifrice solide et zéro déchet de chez @lamazuna il est végan et il sent bon #dentifricesolide #lamazuna #zerodechet

Ein von Sandrine Laboiteasardine (@laboiteasardine17) gepostetes Foto am

 

Mundwasser

Auch für Mundwasser gibt es verschiedene selbstgemachte oder im Handel angebotene Optionen, wobei die selbstgemachte immer noch die müllfreiste ist.

Ein Standard-Rezept für selbstgemachtes Mundwasser ähnelt in seinen Bestandteilen der selbstgemachten Zahnpasta. Man verührt einen Teelöffel Natron in 250ml abgekochtem Wasser und gibt nach Geschmack einige Tropfen ätherisches Öl hinzu. Hier bieten sich beispielsweise Pfefferminze für die Frische und Teebaumöl, das antibakteriell wirkt, an. Optional kann wieder etwas Xylit hinzugegeben werden, was das ganze geschmacklich angenehmer macht. Es empfiehlt sich nur kleine Mengen des Mundwassers herzustellen und dieses in einigen Tagen aufzubrauchen, da in diesem Rezept keine Konservierungsstoffe benutzt werden.

 

(Foto: Trashless Society)

 

Als gekaufte Alternative bietet sich ein Mundwasser in einer Glasflasche an, welches es beispielsweise von Weleda gibt. Dieses ist auf Grund des Verschlusses allerdings auch nicht komplett plastikfrei. Die Flasche ist zusätzlich noch in einen Umkarton aus Papier eingepackt.

 

 

Weitere Hilfsmittel

Für die meisten ist Zahnseide aus der täglichen Mundhygiene nicht wegzudenken. Eine plastikfreie Alternative zu finden, ist jedoch gar nicht so einfach. Wir haben bisher erst ein Produkt aus natürlichen Materialen gefunden, das aber leider nicht vegan ist. Von Vömel gibt es Zahnseide aus echter Seide, die mit Bienenwachs überzogen ist. Diese wird in einem Glasflakon mit Metalldeckel verkauft. Man kann die Zahnseidespulen auch einzeln nachkaufen und den Flakon neu befüllen. Ein Stück kostet etwa 4 Euro, die Nachfüllspulen etwa 5 Euro im Zweierpack. Kaufen kann man die Zahnseide in einigen Unverpackt-Läden oder online.

Bea Johnson von Zero Waste Home benutzt übrigens ein Stück Seide, das sie bei Bedarf aufribbelt und davon einige Fäden zu Zanhseide zusammenzwirbelt.

 

(Foto: Trashless Society)

 

Da viele Bakterien in unserem Mundraum sich besonders auf unserer Zunge wohlfühlen und dort schon mal für Mundgeruch sorgen, empfiehlt es sich, ab und zu einen Zungenreiniger zu benutzen. In normalen Drogerien findet man diese nur aus Plastik. Eine schöne Alternative sind da Zungenreiniger aus Edelstahl. Diese können mit 15 bis 20 Euro zwar schon mal etwas teuer werden, sollten bei guter Pflege allerdings auch etliche Jahre halten. Zu kaufen gibt es diese beispielsweise online.

 

 

Verlosung (abgelaufen)

Schreibt uns, in welchem Bereich eures Lebens ihr in den nächsten Wochen und Monaten besonders auf Plastik- und Verpackungsmüll verzichten wollt. Unter allen Kommentaren verlosen wir eine Zahnbürste von Hydrophil. Teilnahmeschluss ist Mittwoch, 1. Februar 2017, 23:59 Uhr.

 

(Foto: Hydrophil)

 

28 Kommentare zu Zero Waste Zahnpflege

  1. Hallo. Ich möchte zunächst versuchen Lebensmittel ohne unnötige Plastikverpackung zu kaufen und diese dann auch zu Hause plasrikfrei lagern/aufbewahren. Liebe Grüße Kathrin Weinert

  2. Hallo. Vor ca. 2 Wochen bin ich durch Zufall auf eine Reportage gestossen, in der es um die Gefahren von Plastik im Alltag ging. Und ich muss sagen, ich war echt geschockt. Von den Auswirkungen auf die Umwelt mal abgesehen. Ab da war klar, sowas kommt mir, auch der Kinder zu liebe, nicht mehr ins Haus. Viel wurde schon aussortiert oder verschenkt und durch Glas oder Holz ersetzt. Nun wären die Zahnbürsten an der Reihe. ☺
    Lg Jasmin

  3. Hallo, Tatsächlich versuche ich im Badezimmer besonders auf Plastik zu verzichten. Meine Haarbürste habe ich schon vor einiger Zeit gegen ein schönes Modell aus Holz mit Naturborsten ausgetauscht und sowohl zum Händewaschen als auch zum Duschen und Haarewaschen hält nun Stückseife her. Einige andere Produkte (Bodylotion, Waschgel und Creme fürs Gesicht sowie Gesichtswasser und Deo) neigen sich endlich dem Ende zu und werden durch Plastikfreie oder zumindest Plastikarme Produkte ersetzt.
    Auch meine Putzmittel ersetze ich Stück für Stück und schlage dabei mehrere Fliegen mit einer Klappe: Mein Kind kommt bald ins Krabbelalter, bis dahin sollen alle giftigen Reinigungsmittel/Abflussreiniger verschwunden sein. Geputzt wird mit Essig, Zitronensäure und Natron. Nur ein neutraler Allzweckreiniger und ein WC-Reiniger dürfen vorerst ihren Platz im Putzschrank behalten, aber nur weil beide sehr ergiebig sind, in einer Recyclingpackung daherkommen und keine Schaden verursachen würden, selbst wenn man davon trinken würde.

  4. Hallo, ich habe im Kosmetikbereich begonnen z. B . nur noch Seife, Shampoo beim Naturfriseur abfüllen lassen, andere Kosmetika kaufe ich möglichst in Glas oder evtl. Metalltube; bei Lebensmitteln habe ich auch schon weniger mit Plastikverpackung gekauft… gar nicht klappt selbst im Bioladen nicht… Da bräuchte ich einen Unverpacktladen in der Nähe.
    Die Zahnbürsten aus Plastik zu ersetzen wäre einer der nächsten Schritte. 😉

  5. Hallo,
    ich habe damit begonnen mir Leinenbeutel zu nähen um beim Einkauf von Lebensmitteln auf Plastikverpackungen verzichten zu können. Anschließend habe ich in meiner Küche nach und nach Plastikteile ersetzt. Meine erste Investition waren hierbei Gläser für den Kühlschrank und eine Edelmetalldose um Essen mitnehmen zu können.
    Im Bad habe ich dann Kosmetikartikel, die aufgebraucht waren durch plastikfreie Alternativen ersetzt. Eine Zahnbürste von hydrophil fehlt hierbei leider noch.
    In den nächsten Wochen möchte ich verstärkt darauf achten, beim Einkaufen ganz ohne Plastik auszukommen (das ein oder andere Produkt in Plastik wird manchmal noch mitgenommen)…
    Liebe Grüße
    Hannah

  6. Hallo =),

    vielen Dank für die ausführliche Übersicht! Mein Ziel ist es auch sowohl bei Lebensmittel-Verpackungen Plastik und unnötige Verpackungen zu vermeiden, sowie bei Kosmetikprodukten im Bad. Abschminken mit Kokosöl klappt schon mal prima und bald werden die ersten Stoff-Abschminkads genäht =).

    Lieben Gruß, Anna

  7. Moin,

    Ich beschäftige mich seit einigen Monaten immer stärker mit dem Thema Verpackungsmüll und bin momentan vor allem in den Bereichen Kosmetik und Lebensmittel dabei, meinen Konsum möglichst auf plastikfrei umzustellen. Ich mache z. B. meine Handcreme und Body Butter ganz einfach selber und habe mir auch ganz fest vorgenommen, bald mal bei Stückgut vorbeizuschauen! 🙂

    LG

  8. Da es seit Samstag in Frankfurt einen Verpackungsfreien Laden (Gramm.genau) gibt werde ich in nächster Zeit bei Nahrungsmitteln komplett auf Verpackungen verzichten können 🙂

  9. Ich versuche in Sachen Kosmetik Müll zu vermeiden und Dinge selbst herzustellen. Und ich habe gelesen, das in meiner Nähe -in Witten- ein neuer Unverpackt Laden aufmacht:
    Füllbar Witten ev 🙂

  10. Auf jeden Fall bei den Lebensmitteln an plastik sparen!dieses Jahr wird viel selber angebaut. Möchte gerne die Zahnbürste &Zahnpasta ersetzen;hab mich bis jetzt aber noch nicht ran getraut lasst die Mama gewinnen;damit sie auch in Zukunft eure Zahnbürsten nimmt.

  11. Hey Hey, ich verzichte seit einigen Monaten auf konventionelle Pflege für Haut und Haare und stelle vieles selbst her. Genauso achte möglichst auf Bioquali beim Essen und koche viel selbst oder backe Brot etc. selber. Derzeit stelle ich auch Reinigungsmittel um und teste Rezepte fürs Waschen und putzen sowie Spülen aus. Die Zahncreme mache ich auch selbst und da wäre eine ökologische Variante der Zahnbürste nun die Sahnehaube mit Schokostreusel und lecker Kirsche obendruff 😉

  12. Bei Obst und Gemüse achte ich darauf lose und bio zu kaufen, meist gelingt das auch gut. Nur bei den anderen Lebensmitteln wie Getreide, Nüsse, Hülsenfrüchte, habe ich noch Schwierigkeiten. Im Bad habe ich auch schon einiges umgestellt, vor allem die Putzmittel, da gibt es jetzt fast nur noch Essig. Stückseife gab es bei uns schon immmer, Conditioner wurde durch Apfelessig ersetzt, beim Schampoo werden noch Restbestände aufgebraucht. Eine erste Zahnbürste von Hydrophil gab es zu Weihnachten, über die zweite würde ich mich sehr freuen 🙂 Das Mundwasser ist auch super, das muss ich mal wieder auffüllen.

  13. Halli Hallo 🙂
    Wir versuchen allgemein mehr darauf zu achten Plastikmüll zu vermeiden, dies beginnt beim alltäglichen Lebensmittelkauf und zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. In Bezug auf Kosmetik sind wir schon auf dem besten Weg jedoch möchten wir nichts was noch zu gebrauchen ist verfrüht entsorgen und somit gestaltet sich die Umstellung als ein längerer Prozess als gedacht. Wir sind über alles neue Plastikdesign froh und arbeiten uns voran 🙂

  14. Den gesamten Einkauf auf Glas umstellen , diese Gläser dann für Vorräte und Kleinigkeiten weiter benutzen . Kochen Utensilien auf Edelstahl umstellen und Holz

  15. Tolle übersichtliche Seite.
    Seit zwei Jahren versuche ich soviel wie möglich Plastik aus meinen Leben zu verbannen.
    Stelle sämtliche Putz und Waschmittel ,sowie Zahnputzmittel und Körperpflege dank toller Rezepte im Netz,selbst her. Für den Einkauf benutze ich Stofftaschen oder Körbe.Meine Nahrungsmittel bestelle ich bei der Ökokiste unverpackt.
    Getränke in Mehrwegglas.Man kann viel tun. Wo ein Wille so auch ein Weg. Macht weiter so!!

  16. Ich möchte vorerst versuchen, möglichst viele unnötige Verpackungen in der Küche zu vermeiden. Hierzu bietet sich vor allem der wöchentliche Gang zum Markt an 😉 Darüber hinaus versuche ich auch schon im Bad darauf zu achten, nicht mehr so viel in Plastik Verpacktes zu kaufen.
    Wenn ich neue Dinge für den Haushalt generell kaufe (Küchenutensilien) werde ich in Zukunft eher auf Holz und Metall/Silber zurückgreifen. Das passiert aber erst, wenn die anderen Dinge nicht mehr verwendbar sind.

  17. Ich habe bei Waschbär Teelichthalter aus Edelstahl und Prozellan und Teelichter nur aus Kerzenwachs bestellt. Habe bemerkt, da ich Kerzen liebe und gerne welche in dieser Jahreszeit anmache, dass das der Aluminumrest eine riesige Müllverschwendung ist. Freu mich schon, wenn das Paket bei mir ankommt und ich bald weniger Müll habe. yeah! 😉

  18. Hey!
    Ich habe schon angefangen in der Küche Essen nicht mehr in neuem-Plastik zu lagern, aber jetzt probiere ich noch mehr im Bad alles umzubasteln.. kein Shampoo zu nutzen und stattdessen Seife.. Und da gehört dann auf jeden Fall auch der Zahnbürsten-Wechsel dazu, also wenn ich nicht gewinne, dann werde ich mir auf jeden Fall eine bestellen!
    Kann man die auch für eine 1 1/2 – jährige als erste Zahnbürste nutzen? Oder gibt es da irgendwelche extra-Bedenken?
    Danke und liebe Grüße!

  19. Hallo,
    in der nächsten Zeit möchte ich meinen Plastikkonsum im Bezug auf Lebensmittel weiter einschränken. Dies erweist sich als besonders schwierig, da die Waren ohne Plastik meist sehr teuer sind.

  20. Am liebsten Überall!
    Nein ehrlich. Ich mache jede Woche ein paar Schritte. Neueste Errungenschaft: Milch in Flaschen und Gesichtscreme in Barrenform.

  21. Das Kosmetikschränkchen im Bad ist immer noch gut gefüllt mit in Plastik verpackten Rouge und Lidschatten. Und das obwohl ich seit einem drei Viertel Jahr nichts dergleichen gekauft habe. Das habe ich weiterhin nicht vor – es wird nur noch aufgebraucht und dann selbst gemacht! Vor allem Route aus roter Beete und Himbeerpuder!

  22. Im Bad bin ich schon auf Handseife umgestiegen, auch meine Haare und mein Gesicht wasche ich mit Seife. Da ich eine elektrische Zahnbürste benutze und noch etliche Aufsätze besitze (ich neige zu Hamstereinkäufen..) und diese nicht wegwerfen will, werde ich in der Küche anfangen. Mein Spülmittel, meine Nudeln, mein Reis, mein Müsli, mein Tiefkühlgemüse und die Brezeln, ich habe einfach viel zu viel Müll. Das heißt in der kommenden Zeit werde ich mit meinem Jutebeutel auf dem Wochenmarkt einkaufen, meine Brezeln in die mitgebrachten Tüten tun und mir mein Müsli selbst anmischen 🙂 Zum Glück haben wir auch einen Unverpackt-Laden in der Stadt. Mir steht also nichts mehr im Wege 🙂

  23. ich wasche seit ein paar Wochen meine Haare nur noch mir Roggenmehl, mein Mann möchte das auch mal ausprobieren, hab jetzt auf feste Olivenölseife beim Hände waschen umgestellt, ebenso werden wir beim duschen(wenn wir unsere gefühlten 100 verschiedenen Duschbäder aufgebraucht haben )nur noch Seifen nehmen.
    Putzmittel werd ich auch versuchen selber herzustellen, ich freu mich schon drauf

  24. Vielen Dank für eure Kommentare! Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihren Bemühungen, ihr Leben plastik- und müllfreier zu gestalten! Gewonnen hat Hannah.

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